Biodiversität und Climbing – DAV im Widerspruch

 

Biodiversität und Climbing – der DAV im Widerspruch

Climbing wird oft als naturnaher Sport dargestellt. Doch die Realität sieht anders aus: Biodiversität am Felsen leidet massiv unter Magnesia, Gummiabrieb und dem Erschließen neuer Routen. Seltene Moose, Flechten und Brutvögel verlieren Lebensräume – für ein paar zusätzliche Griffe.

Cartoon: Ein Kletterer mit Helm steht vor einem DAV-Banner „Natürlich Klettern – Wir schützen Biodiversität“. Rechts daneben ein beschädigter Felsen, traurige Moospolster und ein Vogel mit zerstörtem Nest. Unten der Text: „Reden vom Schutz – Klettern über die Reste.

Der Deutsche Alpenverein (DAV) weiß um diese Schäden. In offiziellen Papieren wird auf die Gefährdung hingewiesen, auf die Notwendigkeit von Rücksicht und Kletterkonzepten. Doch die Maßnahmen bleiben meist Appelle, unverbindlich und ohne echte Kontrolle. So entsteht ein Widerspruch: Wissen ja – Handeln nein.

Damit trägt der DAV Mitverantwortung: Wer Climbing fördert, aber den Schutz der Biodiversität nicht konsequent durchsetzt, akzeptiert stillschweigend die Zerstörung der Artenvielfalt.

Mehr Informationen