Wein, Kaffee und die Schmerzgrenze

Der US-Markt für Wein ist unreif. Viele europäische Produzenten haben sich abhängig gemacht – von Punkten und vom US-Konsumenten. Doch wie lange trägt das?

Beim Kaffee sieht man es klar: $15 auf $25 pro Pfund – das tut weh. Übertragen auf Wein: 250-Dollar-Champagner +15%? Egal. Barolo von $50 auf $70? Das ist Schmerz.

Die Punkte-Obsession verschärft alles. Nur große Händler brauchen Sucklings „99“, um Preise zu rechtfertigen. Die Tarife zerstören nichts – sie zeigen nur, welche Regionen und Konsumenten schon längst am Limit sind.

Champagne oder Konzernkosten?