Teuer heißt nicht automatisch gut – das Problem der Champagne

In Burgund oder Bordeaux kann der Unterschied zwischen Premier Cru und Grand Cru deutlich sein – geschmacklich wie preislich. In der Champagne ist es anders: die Qualitätsunterschiede sind enger.

Ob man Selosse, Collin oder Leclapart für „die Größten“ hält, ist oft eine Frage des Preisschilds. Wer bereit ist, mehrere hundert Euro zu zahlen, überzeugt sich gerne selbst, dass er „das Beste“ trinkt. Doch in Wahrheit sind es vor allem Knappheit und Nachfrage, die Preise treiben.

Das eröffnet eine Chance: Wer sich vom Hype löst, trinkt oft besser – und günstiger. Namen wie Tellier, Pertois-Moriset oder Guillaume Sergent beweisen, dass ehrliche Champagner nicht zwingend teuer sein müssen.

Fazit:
Der Markt mag die Preise verzerren – doch die Gläser erzählen eine andere Wahrheit.

Champagne ohne Hype: Wie smarte Trinker besser trinken