Der Tannenhäher ist nicht nur ein seltener Vogel, sondern auch ein Meister der Vorratshaltung. In den Wäldern von Bad Herrenalb legt er im Herbst Hunderte kleiner Verstecke mit Fichten- und Kiefernsamen an.
Im Winter findet er viele dieser Depots wieder und sichert so seine Ernährung, selbst wenn Schnee und Frost das Land bedecken. Samen, die unentdeckt bleiben, keimen im Frühjahr – ein natürlicher Beitrag zur Verjüngung der Wälder.
Dieses Verhalten macht den Tannenhäher zu einer ökologischen Schlüsselspezies: Er verbindet Nahrungssuche mit Waldwachstum und zeigt, wie eng Artenvielfalt und Waldökologie miteinander verwoben sind.
Weiterführend siehe: Tannenhäher-Habitat in Bad Herrenalb – Bergwälder als Naturkapital .