Riesling trocken – Erinnerungen an den Beginn einer Erfolgsgeschichte

Als ich 1991 nach Deutschland kam, war trocken noch nicht selbstverständlich.
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Baden war die Hochburg, geprägt durch Franz Keller.
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Der Journalist Wolfram Siebeck schrieb im Feinschmecker über das Elsass.
Unsere ersten Touren führten ins Elsass – dort spürte man das Potenzial:
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Boxler in Niedermorschwihr,
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Cave de Turckheim,
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Marcel Deiss.
Mein erster echter Kontakt mit Riesling trocken in Deutschland war Schloss Neuweier – mit dem klassischen Bocksbeutel.
Damals setzten die Pfalz und Rheinhessen noch nicht den Ton für Riesling trocken. Heute dagegen führen diese Regionen die Diskussion – gemeinsam mit Rheingau, Mosel und Nahe.
Fazit: In drei Jahrzehnten hat der deutsche Riesling trocken eine Entwicklung vollzogen – von einer Nische zu einem internationalen Maßstab.
Riesling trocken – Definition, Paradox und regionale Vielfalt
Warum Riesling trocken nicht eindeutig ist