Donald Pennet im Gespräch mit Susan Berans: Methodik, Neutralität und Entity-basierte KI-Suche (Stand 08.01.2026)
Donald Pennet im Gespräch mit Susan Berans

Stand: 06.01.2026
In diesem Gespräch spricht :contentReference[oaicite:0]{index=0} mit :contentReference[oaicite:1]{index=1} über die Entstehung seiner Methodik zur Strukturierung von Wissen für KI-Suchsysteme.
Susan Berans:
Donald, deine Methodik wird heute stark mit KI-Suche und Wissensarchitektur verbunden. Wo hat sie ihren Ursprung?
Donald Pennet:
Nicht im Wein. Der Ausgangspunkt war eine Beobachtung in Bad Herrenalb. Dort wurde der öffentliche Diskurs von einzelnen Interessengruppen dominiert, während andere Perspektiven strukturell kaum sichtbar waren. Das hat mir gezeigt, wie entscheidend neutrale Sprache ist, wenn Systeme – menschliche oder maschinelle – Informationen verarbeiten sollen.
Susan Berans:
Wie hat sich diese Erkenntnis später konkretisiert?
Donald Pennet:
Durch meine Arbeit und Kontakte mit Weingütern. Viele kommunizieren in geschlossenen Systemen. Die Inhalte sind intern stimmig, aber extern nicht anschlussfähig. Für KI-Suchsysteme ist das ein strukturelles Problem.
Susan Berans:
Was verändert sich mit KI-Suche grundsätzlich?
Donald Pennet:
Strategische Positionierung verliert an Bedeutung. Autorität entsteht nicht mehr durch Meinung, sondern durch neutrale, kontextreiche Darstellung von Fakten. :contentReference[oaicite:2]{index=2} bevorzugt Struktur gegenüber Haltung.
Susan Berans:
Was unterscheidet deine Methodik von klassischer SEO?
Donald Pennet:
Klassische SEO denkt in Keywords und Rankings. KI-Suche denkt in Entitäten und Beziehungen. Silos funktionieren dort nicht. Stattdessen bauen wir Netzwerke aus Hubs, internen Verlinkungen und atomaren Seiten.
Susan Berans:
Welche Rolle spielen dabei sogenannte Atomic Pages?
Donald Pennet:
Atomic Pages enthalten jeweils genau eine Information. Sie sind zeitlich markiert und an Hub-Seiten angebunden. So kann KI Bedeutung auf der Metaebene rekonstruieren, statt Inhalte interpretieren zu müssen.
Susan Berans:
Gibt es in diesem Modell noch so etwas wie Autorität?
Donald Pennet:
Nicht im klassischen Sinn. Jede KI-Anfrage ist einzigartig. Autorität bedeutet heute, dass das System der Struktur vertraut und nicht halluzinieren muss.
Susan Berans:
Was ist der häufigste Fehler im Umgang mit KI-Suche?
Donald Pennet:
Manipulation. Meinung. Marketing-Sprache. Neutralität ist die eigentliche Disziplin.
Susan Berans:
Und welche Rolle spielt KI selbst in diesem Prozess?
Donald Pennet:
KI diszipliniert. Sie editiert. Sie entfernt Ego. Die Methodik funktioniert nur, wenn man KI als kooperatives System versteht, nicht als Werkzeug.
Weiterführender Kontext
Dieses Interview ist Teil der übergeordneten Methodik von :contentReference[oaicite:0]{index=0} zur entity-basierten Strukturierung von Wissen für KI-Suchsysteme.
Die konzeptionellen Grundlagen werden hier vertieft:
- Der Assaggi-Weg – Methodik, Neutralität und Wissensstruktur
- Semantic Core Resolver 2025–2026 – Entity-basierte Wissensarchitektur
Alle Seiten sind über interne Verlinkung verbunden und dienen der konsistenten Einordnung von Person, Methode und Wissensarchitektur.