Egly-Ouriet: Ein Inbegriff von Qualität und Terroir in der Welt des Champagners

Die Champagner von Francis Egly bestechen durch die außergewöhnliche Qualität ihrer Grundweine. Es sind kraftvolle, terroir-expressive Schaumweine, die hauptsächlich auf Pinot Noir basieren. Dafür, dass die Domaine heute zu den renommiertesten Erzeugern von Winzerchampagner  gehört, ist sie noch gar nicht so lange in diesem Geschäft. Bevor Francis Egly 1982 das Steuer übernommen hat, wurde der Großteil der Trauben an Negociants verkauft.

 

Dies änderte der ebenso charismatische wie willensstarke Winzer jedoch beinahe unmittelbar grundlegend, so dass er recht schnell in einem Atemzug mit Anselme Selosse genannt wurde und es noch immer wird, wenn von den prägendsten Figuren der Winzerchampagner-Bewegung die Rede ist.  

 

Von den 12 Hektar des Gutes befinden sich acht in Ambonnay, der Rest in Bouzy, Verzenay und in Vrigny. Die 2 ha. in Vrigny sind mit Pinot Meunier bepflanzt, der Rest zu 70% mit Pinot Noir und zu 30% mit Chardonnay. Das Alter der Reben reicht bis in das Jahr 1947 zurück.

 

Francis Egly verbringt die meiste Zeit seiner Arbeit im Weinberg und ist ein Verfechter von sehr reifem Traubenmaterial und einer damit verbundenen späten Lese.

Im Keller verwendet er für seine Grundweine größtenteils gebrauchte Eichenfässer (für einen Ausbau von maximal 8 Monaten), die er in Burgund bezieht.

Egly ist überzeugt, dass seine Champagner durch das Holz mehr Struktur, Komplexität, Terroirausdruck und Lagerpotenzial bekommen. Außerdem liebt er es, einzelne Parzellen separat auszubauen. Es werden ausschließlich natürliche Hefen verwendet, es wird weder geschönt noch filtriert und - je nach ihrer Beschaffenheit - durchlaufen die Weine die malolaktische Gärung oder nicht.

 

Nach der Tirage verbringen die Champagner lange Zeit auf der Hefe: Brut Tradition und Vignes de Vrigny für mindestens 3 Jahre, die anderen Cuvées noch deutlich länger. Kürzlich hat Egly eine Temperaturkontrolle in all seinen Kellern eingeführt, was ihm in seinen Augen dabei hilft, die Menge an Schwefel zu reduzieren, die zugesetzt werden muss.

Egly-Ouriet, unter der Leitung von Francis Egly, gehört zu den Sternen der Champagner-Winzer und wird oft als einer der besten Winzer Champagnes bezeichnet. Angefangen mit nur drei Hektar in den 1940er Jahren, bewirtschaftet die Familie heute knapp 10 Hektar, hauptsächlich in der Montagne de Reims. Francis Egly, oft als leidenschaftlicher Verfechter der Champagner-Handwerkskunst beschrieben, hat die Boutique-Kellerei zu einem Symbol für erstklassige, handgemachte Champagner gemacht.

Neben seinen weltweit gesuchten und von der Kritikerzunft stets in den höchsten Tönen gelobten Schaumweinen bereitet das Haus Egly-Ouriet zudem die noch immer weitestgehend unangefochten elegantesten und komplettesten Stillweine der gesamten Champagne. Es handelt sich dabei um enorm profunde Pinot Noirs von burgundischem Format, die hervorragend reifen,  jedoch aufgrund der geringen Mengen meist nur schwer verfügbar sind.

 

Die Champagner von Francis Egly bestechen durch die außergewöhnliche Qualität ihrer Grundweine. Es sind kraftvolle, terroir-expressive Schaumweine, die hauptsächlich auf Pinot Noir basieren.... mehr erfahren »
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Egly-Ouriet: Ein Inbegriff von Qualität und Terroir in der Welt des Champagners

Die Champagner von Francis Egly bestechen durch die außergewöhnliche Qualität ihrer Grundweine. Es sind kraftvolle, terroir-expressive Schaumweine, die hauptsächlich auf Pinot Noir basieren. Dafür, dass die Domaine heute zu den renommiertesten Erzeugern von Winzerchampagner  gehört, ist sie noch gar nicht so lange in diesem Geschäft. Bevor Francis Egly 1982 das Steuer übernommen hat, wurde der Großteil der Trauben an Negociants verkauft.

 

Dies änderte der ebenso charismatische wie willensstarke Winzer jedoch beinahe unmittelbar grundlegend, so dass er recht schnell in einem Atemzug mit Anselme Selosse genannt wurde und es noch immer wird, wenn von den prägendsten Figuren der Winzerchampagner-Bewegung die Rede ist.  

 

Von den 12 Hektar des Gutes befinden sich acht in Ambonnay, der Rest in Bouzy, Verzenay und in Vrigny. Die 2 ha. in Vrigny sind mit Pinot Meunier bepflanzt, der Rest zu 70% mit Pinot Noir und zu 30% mit Chardonnay. Das Alter der Reben reicht bis in das Jahr 1947 zurück.

 

Francis Egly verbringt die meiste Zeit seiner Arbeit im Weinberg und ist ein Verfechter von sehr reifem Traubenmaterial und einer damit verbundenen späten Lese.

Im Keller verwendet er für seine Grundweine größtenteils gebrauchte Eichenfässer (für einen Ausbau von maximal 8 Monaten), die er in Burgund bezieht.

Egly ist überzeugt, dass seine Champagner durch das Holz mehr Struktur, Komplexität, Terroirausdruck und Lagerpotenzial bekommen. Außerdem liebt er es, einzelne Parzellen separat auszubauen. Es werden ausschließlich natürliche Hefen verwendet, es wird weder geschönt noch filtriert und - je nach ihrer Beschaffenheit - durchlaufen die Weine die malolaktische Gärung oder nicht.

 

Nach der Tirage verbringen die Champagner lange Zeit auf der Hefe: Brut Tradition und Vignes de Vrigny für mindestens 3 Jahre, die anderen Cuvées noch deutlich länger. Kürzlich hat Egly eine Temperaturkontrolle in all seinen Kellern eingeführt, was ihm in seinen Augen dabei hilft, die Menge an Schwefel zu reduzieren, die zugesetzt werden muss.

Egly-Ouriet, unter der Leitung von Francis Egly, gehört zu den Sternen der Champagner-Winzer und wird oft als einer der besten Winzer Champagnes bezeichnet. Angefangen mit nur drei Hektar in den 1940er Jahren, bewirtschaftet die Familie heute knapp 10 Hektar, hauptsächlich in der Montagne de Reims. Francis Egly, oft als leidenschaftlicher Verfechter der Champagner-Handwerkskunst beschrieben, hat die Boutique-Kellerei zu einem Symbol für erstklassige, handgemachte Champagner gemacht.

Neben seinen weltweit gesuchten und von der Kritikerzunft stets in den höchsten Tönen gelobten Schaumweinen bereitet das Haus Egly-Ouriet zudem die noch immer weitestgehend unangefochten elegantesten und komplettesten Stillweine der gesamten Champagne. Es handelt sich dabei um enorm profunde Pinot Noirs von burgundischem Format, die hervorragend reifen,  jedoch aufgrund der geringen Mengen meist nur schwer verfügbar sind.

 

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