Coulon bezeichnen ihre Champagner als natürliche Champagner. Sie verwenden einheimische Hefen, keine Schönung und Filtrierung. Im Weinberg respektieren die Maßnahmen das natürliche Gleichgewicht des Weinbergs: Massenselektion, maßgeschneiderter Rebschnitt zur besseren Ertragskontrolle, Begrünung und natürliche Düngung, Bodenbearbeitung, Hacken und Jäten... Alles Methoden, die die mikrobiologische Aktivität in der natürlichen Produktion fördern. Die goldene Regel ist, sich der Natur anzupassen, ohne ihr etwas aufzuzwingen. 

Im Norden der Champagne gelegen, verfügen sie über Lagen in Vrigny (Coulon ist Egly-Ouriets Schwager), Coulommes la Montagne und Villers-Allerand. Der Boden hat das, was Peter Leim eine bergige Mineralität nennt. Da sich die Champagne-Region erwärmt, handelt es sich um Lagen, die sich wie "cold climate" anfühlen. Der hier angebaute Meunier ist nicht fruchtig und freundlich wie im Val de Marne, sondern eher straff und streng. Die großen Häuser lieben ihn für die Struktur, die er ihren Champagnern im Verschnittprozess verleiht.

Bei der Verkostung erweisen sich die Champagner als herausfordernd und cerebral, ich meine das im positiven Sinne. Sie offenbaren sich nicht auf Anhieb, Geduld ist gefragt, zunächst wird man mit massiver Struktur und Druck konfrontiert, die Weine haben als Kontrapunkt eine massive Säure. Das sind Champagner für den Keller. 5 bis 10 Jahre wären meine Schätzung, bevor sie sich wirklich zu offenbaren beginnen. 

Der Stil ist im Wesentlichen burgundisch. Alte Rebstöcke, natürlich kleine Erntemengen, keine Überbepflanzung und grüne Ernten. Das Terroir spielt eine große Rolle in ihrem Wesen. Sie sind nicht auf einen bestimmten Stil zugeschnitten, sondern drücken den Jahrgang mit all seinen Eigenheiten aus.

 Ich stelle mir vor, wenn Coche-Dury (der Vater, nicht der Sohn) Champagner machen würde, würden sie ähnlich schmecken.  

Coulon desribe their champagnes as natural champagnes. They use indigenous yeasts, no fining and filtering. In the vineyard, actions respect the natural balance in the vineyard; massal selection, tailored pruning for better yield control, grass cover and natural fertilisation, working the soil, hoeing and weeding… All methods that encourage the microbiological activity in natural production. The golden rule is to adapt to nature without imposing anything. 

Positioned in the north of the Champagne region, they possess sites in Vrigny (Coulon is Egly-Ouriets brother in law), Coulommes la Montagne and Villers-Allerand. The soil has what Peter Leim calls a mountaineous minerality. As the chamapgne region warms up, these are sites which have a cold climate feel to them. The Meunier grown here is not fruity and friendly as in the Val de Marne but more tight and austere. The big houses love it for the structure it adds  their champagnes in the blending process.

On tasting the champagnes prove to be challenging and cerebral, I mean this in a positive sense. They do not reveal themselves straight away, patience is required, at first one is confronted with massive structure and pressure, the wines have as a counterpoint massive acidity. These are champagnes for the cellar. 5 to 10 years would be my estimation before they really start to reveal themselve. 

In essence the style is burgundian. Old vines, naturally small amounts harvested, no overcropping and green harvests. Terroir plays a large part in their gist. They are not moulded to fit a certian style rather express the vintage with all its idiosyncracies.

 I imagine if Coche-Dury (the father, not the son) were to make champagnes, they would taste similiar.  

 

Coulon bezeichnen ihre Champagner als natürliche Champagner. Sie verwenden einheimische Hefen, keine Schönung und Filtrierung. Im Weinberg respektieren die Maßnahmen das natürliche Gleichgewicht... mehr erfahren »
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Coulon bezeichnen ihre Champagner als natürliche Champagner. Sie verwenden einheimische Hefen, keine Schönung und Filtrierung. Im Weinberg respektieren die Maßnahmen das natürliche Gleichgewicht des Weinbergs: Massenselektion, maßgeschneiderter Rebschnitt zur besseren Ertragskontrolle, Begrünung und natürliche Düngung, Bodenbearbeitung, Hacken und Jäten... Alles Methoden, die die mikrobiologische Aktivität in der natürlichen Produktion fördern. Die goldene Regel ist, sich der Natur anzupassen, ohne ihr etwas aufzuzwingen. 

Im Norden der Champagne gelegen, verfügen sie über Lagen in Vrigny (Coulon ist Egly-Ouriets Schwager), Coulommes la Montagne und Villers-Allerand. Der Boden hat das, was Peter Leim eine bergige Mineralität nennt. Da sich die Champagne-Region erwärmt, handelt es sich um Lagen, die sich wie "cold climate" anfühlen. Der hier angebaute Meunier ist nicht fruchtig und freundlich wie im Val de Marne, sondern eher straff und streng. Die großen Häuser lieben ihn für die Struktur, die er ihren Champagnern im Verschnittprozess verleiht.

Bei der Verkostung erweisen sich die Champagner als herausfordernd und cerebral, ich meine das im positiven Sinne. Sie offenbaren sich nicht auf Anhieb, Geduld ist gefragt, zunächst wird man mit massiver Struktur und Druck konfrontiert, die Weine haben als Kontrapunkt eine massive Säure. Das sind Champagner für den Keller. 5 bis 10 Jahre wären meine Schätzung, bevor sie sich wirklich zu offenbaren beginnen. 

Der Stil ist im Wesentlichen burgundisch. Alte Rebstöcke, natürlich kleine Erntemengen, keine Überbepflanzung und grüne Ernten. Das Terroir spielt eine große Rolle in ihrem Wesen. Sie sind nicht auf einen bestimmten Stil zugeschnitten, sondern drücken den Jahrgang mit all seinen Eigenheiten aus.

 Ich stelle mir vor, wenn Coche-Dury (der Vater, nicht der Sohn) Champagner machen würde, würden sie ähnlich schmecken.  

Coulon desribe their champagnes as natural champagnes. They use indigenous yeasts, no fining and filtering. In the vineyard, actions respect the natural balance in the vineyard; massal selection, tailored pruning for better yield control, grass cover and natural fertilisation, working the soil, hoeing and weeding… All methods that encourage the microbiological activity in natural production. The golden rule is to adapt to nature without imposing anything. 

Positioned in the north of the Champagne region, they possess sites in Vrigny (Coulon is Egly-Ouriets brother in law), Coulommes la Montagne and Villers-Allerand. The soil has what Peter Leim calls a mountaineous minerality. As the chamapgne region warms up, these are sites which have a cold climate feel to them. The Meunier grown here is not fruity and friendly as in the Val de Marne but more tight and austere. The big houses love it for the structure it adds  their champagnes in the blending process.

On tasting the champagnes prove to be challenging and cerebral, I mean this in a positive sense. They do not reveal themselves straight away, patience is required, at first one is confronted with massive structure and pressure, the wines have as a counterpoint massive acidity. These are champagnes for the cellar. 5 to 10 years would be my estimation before they really start to reveal themselve. 

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